Rot-Weiß Koblenz holt den Lotto City-Cup

 

20. Auflage die letzte für Winfried Höfer

Rot-Weiß Koblenz gewann zum zweiten Mal nach 2005 die Koblenzer Stadtmeisterschaft im Hallenfußball – den Lotto City-Cup 2016. Am Ende konnte es nur einen geben – einen Sieger, der hieß Rot-Weiß Koblenz und einen, der den Pokal überreichen sollte – Winfried Höfer. Der ehemalige Spielleiter des Fußballkreises Koblenz saß zum 20. und letzten Mal an der Bande der Conlog Arena. Als Turnierleiter der Koblenzer Hallenfußball-Stadtmeisterschaften hatte Höfer seit der Premiere 1997 kein Turnier verpasst. Die Siegerehrung am Abend des 3. Januar 2016 war seine letzte offizielle Handlung. „Ich möchte aufhören, wenn es noch Spaß macht – das habe ich in meiner Arbeit für den Fußballkreis geschafft und nun auch bei diese Hallenspektakel“, sprach der langjährige Turnierorganisator im Rahmen der Siegerehrung noch einmal aus, was er schon angekündigt hatte.

 

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Zur 20. Auflage des Lotto City-Cups waren 16 Koblenzer Vereine angetreten, um in vier Vierergruppen die Vorrunde zu spielen. Die Ermittlung der Viertelfinal-Teilnehmer brachte anders als in den Vorjahren keine Überraschungen. Die überkreislichen Teams zogen allesamt in die Runde der letzten Acht ein, hinzu gesellten sich die A-Klassen Vertretung von Anadolu Spor und die B-Klassen-Mannschaften vom TuS Niederberg und der VfR Karthause. Ins Halbfinale schafften es, bis auf die U23 der TuS, ausschließlich die Top-Favoriten. Dabei gelang es dem FC Metternich den dreifachen Titelverteidiger FC Cosmos mit 3:2 zu besiegen. Der Rheinlandligist Rot-Weiß siegte 2:1 gegen Anadolu, die mit dem 10-fach erfolgreichen Giovanni Rago den besten Torschützen stellten. Im türkischen Duell um Platz 3 setzte sich Cosmos im Penaltyschießen gegen Anadolu durch. Das spannende Turnierfinale entschieden die Rot-Weissen um Co-Trainer Marko Sasic für sich. Der Lotto City-Cup erprobte Hüsseyin Karalalek erzielte das entscheidende Tor und bescherte seinem Coach ein Happy-End. „Das ist schon eine klasse Geschichte“, strahlte Marko Sasic, „nun kann ich im Hause meines Arbeitgebers erst recht von einer gelungenen Veranstaltung berichten.“ Er dankte auch den Turnierorganisatoren: „Schade, dass Winfried Höfer in den Ruhestand geht, aber dem Fußballkreis und Volker Herb von der Conlog Arena wird es trotzdem gelingen das Turnier erfolgreich weiterzuführen.“ Das Turnier hatte zuvor auch schon den Rückzug von Gründer Josef Hens verkraften müssen, der es sich aber nicht nehmen ließ, seinem Freund Winfried Höfer bei seiner letzten Siegerehrung zur Seite zu stehen. „Nun werden wir beide am 8. Januar 2017 in Ruhe gemeinsam als Zuschauer das Turnier besuchen“, versprach Hens weiterhin die Treue zu seinem Lotto City-Cup.