Gutes Niveau – gute Stimmung

AH von Rot-Weiß siegt erneut

Es wurde eine lange 3. Halbzeit im Foyer der Heift-Halle, denn anlässlich des Alt-Herren-Turniers treffen sich beim Sesterhenn-Cup am Freitag viele gute Bekannte. „Die Atmosphäre an diesem Abend ist einmalig“, zeigte sich der SG Vorsitzende Bernd Müller hellauf begeistert vom Niveau und von der Stimmung. Die besten vier von insgesamt zehn Mannschaften waren dann auch die standfestesten im Foyer, wo die wichtigsten Szenen des Tages, aber auch alte Geschichten noch einmal aufgewärmt wurden. Am meisten diskutiert wurde über eine 9m-Entscheidung im Halbfinale, als die Vorjahressieger von Rot-Weiß Koblenz 9 Sekunden vor dem Ende der 10-minütigen Spielzeit einen Strafstoß zugesprochen bekamen. Vorausgegangen war ein vermeintliches Handspiel eines Mülheim-Kärlichers Akteurs. Den fälligen Schuss setzte Viktor Klein zum 2:1 Erfolg in die Maschen. Im anderen Halbfinale setzten sich die AH Lahnstein-Nord deutlich gegen den TuS Immendorf durch. Die Immendorfer wurden letztlich Dritter nach einem Sieg im Neunmeter-Schießen gegen die Gastgeber. Das hochklassige, spannende Finale endete mit einem 2:2 Remis. Im entscheidenden Neunmeter-Schießen war Rot-Weiß Keeper Christian Schröder mit zwei parierten Schüssen der Matchwinner. Zum zweiten Mal in Folge holten also die Koblenzer den Titel am Freitagabend, auch dank der lautstarken Unterstützung ihres zahlreichen Anhangs. Nicht wenige Besucher haben ihr Kommen zur nächsten Auflage 2019 wieder angekündigt, „weil Niveau und Stimmung gut sind.“

 


Festtag für Ata Urmitz

Familie Ramovic dominiert Sesterhenn-Cup Samstag

Nach dem zweiten Platz im Vorjahr gelang Ata Urmitz am 13. Januar endlich der große Coup. Die Bezirksliga-Truppe und die Ramovic-Brüder bot zur Überraschung aller im Tor den 56-jährigen Papa Redcep Ramovic auf, der von den anwesenden Trainern zum besten Torwart des Turniers gewählt wurde. Sein Sohn Edis wurde zum besten Spieler ausgezeichnet. Und mit 8 Treffern bester Torschütze des Turniers wurde Durim Jusufi. So räumte Ata Urmitz alle möglichen Titel beim Sesterhenn-Cup Samstag ab. Im Endspiel setzte sich der Favorit gegen den A-Klassen Spitzenreiter FV Rübenach durch. Zuvor in den Halbfinals hatten die beiden Finalteilnehmer jeweils U19 Mannschaften besiegt. Ata Urmitz setzte sich gegen die A-Junioren von Rot-Weiß Koblenz durch, die schließlich Dritter wurden. Der FV Rübenach gewann gegen die U19 von TuS Koblenz. Die U19 der gastgebenden SG 2000 scheiterte ebenso wie die U23 bereits in der Vorrunde. Diesen jungen Mannschaften gehört die Zukunft. Die Gegenwart gehört Ata Urmitz. Die erfahrene Bezirksligatruppe um das Ramovic-Trio feierte einen hochverdienten Erfolg am Sesterhenn-Cup Samstag.

 


Rot-Weisses Wochenende in Mülheim-Kärlich

Oberligist gewinnt den Sesterhenn-Cup

Am Ende waren die Favoriten unter sich. Die beiden Oberligisten im Zwölfer-Teilnehmerfeld standen sich im Finale gegenüber. Schon in der Vorrunde hatte Rot-Weiß Koblenz den FV Engers besiegt. Während es früher am Tag ein deutliches 4:0 war, ging es in der letzten Partie der drei Turniertage spannender zu. Ein Tor von Alexis Weidenbach bescherte den Koblenzern zum ersten Mal den Titel beim renommiertesten Hallenturnier der Region. In den Halbfinals setzten sich die Favoriten gegen den TuS Mayen und die EGC Wirges durch. Die Westerwälder Youngster waren die Sensation des Tages. Mit Wirges und Metternich waren zwei Bezirksligisten zum Sonntags-Showdown geladen. „Zum einen gehören diese Vereine sowieso in die Verbandsliga und zum anderen werden beide hoffentlich wieder aufsteigen.“ Der SG Vorsitzende Bernd Müller sah sich in der Einladung der beiden Underdogs bestätigt. „Sie bereicherten den Tag, vor allem die Wirgeser.“ Im Endklassement landete das junge Team von Nico Foroutan auf Platz 4, denn das Neunmeter-Schießen um Platz 3 ging gegen den TuS Mayen verloren. Die gastgebende SG 2000 beendete den Tag auf Platz 7. „Aber immerhin haben einige unserer ehemaligen Jungs das Turnier gewonnen“, resümmierte Bernd Müller, denn mit Armin Jusufi, Jan Henrich, Hendrik Hillen und Marcus Fritsch gewannen vier einstige SG-Talente das Turnier in rot und weiß. Armin Jusufi wurde zudem noch zum besten Spieler gewählt, sein Kollege Luca Beck zum besten Torwart. Torschützenkönig wurde Michael Fiebiger vom VfB Linz mit sieben Toren.